Kaum ist die Wohnung fast fertig, beginnt die Ka... woanders zu dampfen - und ich hatte mich grad darauf gefreut, dass all der Stress langsam aber sicher vorbei sei und ich das genießen könne, was ich mir von dem Umzug versprochen hatte.
Na ja, dass der Umzug ein Chaos war, könnt Ihr Euch nach den alten Berichten (
hier und
hier) sicher vorstellen.
Alles, was da war, kam irgendwie in die Bude, dabei das Wohnzimmer möglichst freigehalten. Dort haben wir dann angefangen, das Laminat zu verlegen. Als wair da fertig waren, das nächste Zimmer leergeräumt und angefangen - dabei kam natürlich jede Menge Kram in das Wohnzimmer, und somit auch dort keine rechte Heimeligkeit auf.
Irgendwann wurde die Bude dann endlich komplett mit Fußboden, bis auf den Flur - die meisten Möbel schon am richtigen Platz. Im Flur dann die nächste Überraschung - angeblich waren ja alle Türen so angepasst, dass Laminat verlegt werden konnte. Na ja, stimmte FAST - besonders lästig war das FAST bei der Wohnungseingangstür, die man selbst bei bestem Willen nicht mit ner Stichsäge selbst kürzen kann (Aushebelsicherung, Dichtlippe im Fuß).
Also: BauBeCon angerufen, und nach einigen Tagen kam dann auch der Tischler. Tatsächlich hatte der auch einen Auftrag aufgenommen, zwei Türen zu kürzen - was ja auch den tatsächlichen Gegebenheiten entsprach, wenn man berücksichtigt, dass zwei WohnungsINNENtüren gemacht werden sollten. Für die Wohnungseingangstür hatte der (ansonsten sehr fähige) Junghandwerker weder Auftrag noch Mittel, sprich: Maschinen. Bis die gemacht werden konnten, vergingen also NOCHMAL einige Tage; dann war auch endlich der Elektriker da, der sich um eine defekte Wechselschaltung und einige "tote" Steckdosen kümmern sollte.
Eine Katastrophe folgte der nächsten, alle zeit- und kostenintensiv - ein Versuch, den von der BauBeCon dankenswerterweise in der Wohnung belassener E-Herd hätte uns fast einen Feuerwehreinsatz beschert, als wir darin eine Pizza zubereiten wollten - wann der Vormieter den das letzte Mal gereinigt hatte? Ob es damals schon Strom gab? Also mußte auch da ein neuer her... Der Schreibtisch, der noch bei den Schwiegereltern stand, war naturgemäß viel zu groß für den geteilten Kinder-/Arbeitsraum, aber da ergab die Fundgrube von IKEA noch ein bisschen Hilfestellung.
Na ja, nun endlich steht fast alles, nur ein paar Fußleisten fehlen noch, aber das krieg ich schon noch hin. Der alte Kleiderschrank steht als Leerrahmen zum Umbau für die Frettchen bereit, eigentlich könnte langsam eine Entspannungsphase eintreten, da trat etwas anderes ein, nämlich meine Ex zwischen meine Beine, in einer Weise, die hauptsächlich Dennis und Kevin schaden wird... aber das ist eine völlig andere Geschichte...
Ich hoffe, die "voellig andere Geschichte" wird nicht allzu schlimm und geht gut aus *daumendrueck* :)