Geschrieben von Chris in
Die Welt an sich
Donnerstag, 18. Mai 2006
Zumindest rechnet so ein großer Mobilfunkbetreiber mit V, wenn er seine Verträge verlängert - also Vorsicht.
Wenn ein Mobilfunkvertrag ausläuft, erhält man von den meisten Anbietern ein Angebot, den auslaufenden Vertrag bereits so ca. 12-14 Wochen vor Auslauf um die urspüngliche Laufzeit zu verlängern. Natürlich bekommt man dann auch ein neues Handy, nicht ganz so schön wie bei Neuvertrag, aber dafür behält man auch seine Rufnummer, und schön war´s ja auch...
Was sie NICHT laut dazu sagen: Wenn man das Angebot annimmt und den 24-Monatsvertrag "verlängert", macht der Anbieter mit V (was die anderen machen, kann ich nicht genau sagen) daraus keine Verlängerung, sondern behandelt den Vorgang als Neuabschluß - und ändert dementsprechend den Beginn der Vertragslaufzeit um eben diese 12-14 Wochen nach vorne.
Wenn der neue Vertrag dann ausläuft, wird einem wiederum, scheinbar vorzeitig, eine Verlängerung mit neuem Handy angeboten. Orientiert man sich dann an diesem Angebot (Das eigentlich in diesem Falle tatsächlich erst zum Ende des Vertrages erfolgt), um eine Kündigung auszusprechen, hat der Provider den Spaß, zu sagen: "Kündigungsfrist versäumt!", und kassiert somit 9 Monate länger - ein zusätzliches Jahr, abzüglich der drei Monate, die er bei der ersten Verlängerung abgezogen hat. Insofern ist die beim ersten Mal angebotene, vorzeitige Verlängerung in meinen Augen eine reine Abzocke - es geht eben genau darum, den Vertragsbeginn um die Kündigungsfrist vorzuverlegen, um auch einen gehenden Kunden noch 9 Monate länger zu binden.
Mein Resumee: Nie wieder D2 - und alle, die ich beeinflussen kann, werden das auch nicht tun!